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Die im Volksmund schon als (NE-)E10 titulierte neue Benzinsorte will einfach nicht an Beliebtheit gewinnen. Auch der gestrige Benzingipfel tut kein Gewinn dazu. Das ewige Hin und Her, neue Hiobsbotschaften, der Sprit sei schädlich für den Motor und man könne nicht absehen, inwieweit die 10%-Ethanol ursächlich für Motorschädigungen sein, lassen die Akzeptanz gegenüber der Umweltverträglicheren Sorte weiter sinken.
Ein weiterer Punkt, der in die Diskussion um den Biokraftstoff mit einfließt, ist die ethische Vertretbarkeit. Schon jetzt übersteigt die Nachfrage die Kapazitäten der eigenen Produktion - die Folge daraus: Bio-Rohstoffe werden aus Entwicklungsländern importiert, wo sie auf Feldern angebaut werden. Dort kann mit Biokraftstoffen ein höherer Preis erzielt werden, als mit Nahrunsmitteln. Das Bezin tritt also in Konkurrenz mit der Nahrungsmittelversorgung. Das ist unverantwortbar, so Cem Özdemir zum ZDF.
Bildquelle:Ewan-M (Flickr)
Quelle:rp-online.de